Immer mehr Kinder und Jugendliche bleiben dem Unterricht fern und das oft nicht nur für einzelne Tage, sondern über Wochen oder Monate hinweg. Die Gründe für Schulabsentismus sind vielfältig: familiäre Belastungen, psychische Herausforderungen, Konflikte in der Schule oder strukturelle Probleme im Bildungssystem. Frühzeitige Unterstützung ist entscheidend, um Betroffene wieder an Schule und Bildung heranzuführen.
Genau hier setzt die Interviewreihe „Schulabsentismus begegnen – aber wie?!“ an. Monatlich wird ein Praxisbeispiel aus der Jugendsozialarbeit vorgestellt. Fachkräfte berichten über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und erfolgreiche Ansätze. Ziel ist es, guten Ideen und bewährten Methoden Sichtbarkeit zu geben und damit Orientierung für Prävention und Intervention zu schaffen.
In der aktuellen Ausgabe spricht Anne Schentz vom Schulverein Wirbelwind e. V. in Rostock über die Arbeit mit betroffenen Jugendlichen. Sie berichtet von individuellen Unterstützungswegen, ganzheitlichen Ansätzen und der Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendhilfe und Familien. Auch zeigt sie auf, welche Faktoren eine erfolgreiche Reintegration begünstigen und wo Grenzen durch fehlende Ressourcen oder lange Wartezeiten bestehen.
Das Thema ist auch für die Richtlinie REGIO AKTIV von Bedeutung. Viele Projekte im Land Sachsen-Anhalt widmen sich der Herausforderung junge Menschen, die Gefahr laufen, den Anschluss an Schule oder Ausbildung zu verlieren, frühzeitig aufzufangen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Damit werden die Ziele der Richtlinie direkt unterstützt. Es werden Teilhabechancen verbessert, Übergänge erleichtert und benachteiligte Jugendliche beim Start ins Berufsleben gestärkt.
Das vollständige Interview mit Anne Schentz sowie weitere Beiträge finden Sie hier in den Jugendsozialarbeit News.





